
Kurgan-Komplex von Taldy
Der Kurgan-Komplex von Taldy ist ein archäologisches Denkmal aus der Zeit der sakischen Kultur, das mehrere Kurgane umfasst, die von den Überresten alter Siedlungen umgeben sind. Diese Kurgane waren Grabstätten, die den sozialen Status und den Einfluss der Bestatteten symbolisierten. Der Komplex ist berühmt für die Entdeckung des 'Goldenen Mannes,' eines Symbols für den Reichtum und die Größe der sakischen Epoche.
Der Komplex liegt in den Steppen der Region Akmola, etwa 120 Kilometer südöstlich der Stadt Kokshetau. 51.5044° N 73.1023° E
Der Kurgan-Komplex stammt aus dem VII.-III. Jahrhundert v. Chr., der Zeit der sakischen Kultur. Diese nomadischen Stämme waren bekannt für ihre meisterhafte Goldverarbeitung, ihre komplexe soziale Struktur und ihre reiche Kultur. Im Jahr 1969 entdeckte eine archäologische Expedition in einem der Kurgane die Überreste eines sakischen Kriegers, der mit Goldplatten und Kleidung geschmückt war, was auf seinen hohen Status hinwies. Dieses Artefakt wurde als 'Goldener Mann' bekannt.
Der Kurgan-Komplex von Taldy ist in die UNESCO-Welterbeliste aufgenommen worden, als Teil des seriellen Objekts 'Saryarka – Steppen und Seen des nördlichen Kasachstan' aus folgenden Gründen:
- Er ist ein herausragendes Beispiel für eine sakrale Landschaft, die die Entwicklung nomadischer Zivilisationen in Zentralasien widerspiegelt.
- Das Objekt zeigt einzigartige archäologische Beweise für die Kultur und die soziopolitische Struktur alter Gesellschaften, die im Gebiet Kasachstans lebten.
- Der Komplex unterstreicht die Bedeutung von Steppenökosystemen als Lebensraum und historisches Erbe.
Straßen: Der Komplex ist über Schotterstraßen erreichbar, die im Sommer für PKWs geeignet sind. Informationsschilder: Es sind kurze Informationsständer installiert, die die Geschichte und Bedeutung des Komplexes beschreiben. Führungen: Es werden geführte Touren organisiert, die Einblicke in die Geschichte des Objekts bieten. Museum: In der nächstgelegenen Siedlung gibt es ein Heimatmuseum mit einer Ausstellung zur sakischen Epoche. Rastplätze: Touristen werden mit ausgestatteten Rastplätzen, einschließlich Pavillons und Toiletten, versorgt. Entwicklungspläne: Es werden Projekte zur Verbesserung der Infrastruktur entwickelt, einschließlich des Baus eines Informationszentrums, eines Cafés und Souvenirläden.